Gestalten Sie die Zukunft unserer Natur 🌳
Ihre Spende macht den Unterschied
Jeder Euro zählt und hilft uns, unsere Projekte erfolgreich umzusetzen. Ihre Spende fließt direkt in unsere Naturschutzinitiativen, vom Aufbau von Schutzzonen bis hin zu Bildungsprogrammen, die das Bewusstsein für den Naturschutz stärken. Gemeinsam können wir die Großartigkeit unserer Natur bewahren und zukünftigen Generationen zugänglich machen.
Wie Sie Helfen können ♥️
Spendenmöglichkeiten für den Natur- und Tierschutz
Mit Ihrer Spende helfen Sie, den Wald und seine Bewohner dauerhaft zu schützen. Jeder Beitrag – ob klein oder groß – unterstützt konkrete Maßnahmen für den Erhalt naturnaher Lebensräume, den Schutz bedrohter Arten und die Vermittlung von Wissen über ökologische Zusammenhänge.
Spenden ermöglichen es, Projekte langfristig zu planen, Pflegemaßnahmen umzusetzen und Öffentlichkeitsarbeit zu leisten, die Menschen für den Wert lebendiger Wälder sensibilisiert. Sie tragen dazu bei, dass alte Bäume, strukturreiche Wälder und die Vielfalt des Lebens auch für kommende Generationen erhalten bleiben. Ob als einmalige Unterstützung oder regelmäßiger Beitrag:
Ihre Hilfe wirkt direkt und nachhaltig. Gemeinsam können wir Verantwortung übernehmen und dem Wald eine starke Stimme geben. Versprochen!
Einige Erfolge, erzielt durch Ihre Spenden
Dank der bisher eingegangenen Spenden konnten bereits spürbare Erfolge für den Wald und seine Tierwelt erzielt werden. Schutzmaßnahmen für naturnahe Lebensräume wurden umgesetzt, wichtige Rückzugsräume erhalten und Projekte zur Förderung der Artenvielfalt realisiert. Gleichzeitig konnten Informations- und Bildungsangebote ausgebaut werden, die das Bewusstsein für den Wert intakter Wälder stärken. Jede Spende hat dazu beigetragen, aus Ideen konkrete Wirkung zu machen – sichtbar im Wald und nachhaltig für kommende Generationen.
Biodiversität im Saar-Wald umwelt- verträglich fördern!
Auch unser SaarWald leidet unter den Folgen der Klimakrise. Insbesondere auch deshalb, da ehemals artenreiche Wälder zu Forsten mit wenigen, meist nicht heimischen Baumarten, umgebaut wurden. Diese meist intensiv bewirtschafteten Forste sterben landesweit ab und es ist nun eine Mammutaufgabe aller Waldbesitzer und der Gesellschaft, artenreiche und zugleich an den Klimawandel angepasste Wälder zu entwickeln. Viele Waldbesitzer versuchen entgegenzusteuern, pflanzen tausende Jungbäume in ihre Wälder und schützen diese auf unterschiedliche Art gegen den Verbiss des Wildes.
Trotz dieser wichtigen politischen Entscheidung werden heute in einem nie dagewesenen Umfang Verbissschutzartikel aus Plastik in unsere Wälder verbracht um Jungpflanzen zu schützen. Immer wieder heißt es, es gäbe keine Alternativen zum Plastik. Das ist falsch, denn es gibt sehr wohl Alternativen aus Naturprodukten.
Das gemeinsame Projekt zwischen der Vereinigten Volksbank und des Landesverbandes Saar-WaldSchutz e.V. hat zum Ziel, selten gewordene Mischbaumarten (Biodiversitätsbäume) zurück in den Saar-Wald zu bringen und diese mit naturverträglichen Alternativen gegen Wildeinwirkungen zu schützen.
Gemeinsam gegen das Artensterben
Eine Studie der TU Darmstadt liefert erschreckende Ergebnisse zum Sterben von Waldinsekten. Es könnte Auswirkung auf alle Organismen haben, so die Forschenden. „Über 60 Prozent der untersuchten Insektenarten waren rückläufig“, sagt Michael Staab von der Arbeitsgruppe Ökologische Netzwerke des Fachbereichs Biologie der TU Darmstadt und Hauptautor der Studie. Dies werde Auswirkungen auf alle Organismen in unseren Wäldern haben, da sich Nahrungsnetze zu verschieben drohten. Vom Rückgang besonders betroffen sind Räuber oder Totholz-Zersetzer.
Was aus Sicht des Landesverband Saar-WaldSchutz e.V. fehlt, ist ein landesweites Biotopbaumverbundsystem, um die isolierten Biotopbaum-Lebensgemeinschaften zu vernetzen. Dazu bieten gerade auch die erkrankten und/oder abgestorbenen Bäume eine große Chance, dem weiteren Sterben von Waldinsekten durch Bereitstellung neuer Lebensräume zu begegnen.
Das gemeinsame Projekt von VVB und Landesverband Saar-WaldSchutz e.V. will einen Beitrag leisten, dem laufenden Artenschwund waldgebundener Insekten zu begegnen.
Sie spenden - wir helfen - VERSPROCHEN 🤞🏼
IBAN DE48 5909 2000 1133 6900 06
Weitere Erfolge, erzielt durch Ihre Spenden
Baumartenvielfalt mit
Pferden fördern!
Eine über Jahrhunderte klassisch ausgerichtete Forstwirtschaft und Jagdpraxis hat dazu geführt, dass unsere Wälder artenarm, insbesondere auch baumartenarm wurden. Auf der einen Seite wurden Nutzwälder mit wenigen wirtschaftlich interessanten Baumarten (Fichte, Douglasie etc.) angelegt und so gepflegt, dass es bei diesen Monokulturen blieb. Auf der anderen Seite führen hohe Wildbestände dazu, dass unsere Wälder entmischt werden.
Vielerorts können Baumsamen, die im Herbst z u Zigtausenden auf die Waldböden fallen, mit dem Wind herangeweht oder durch Tiere verbracht werden, wegen einer mächtigen Nadel- oder Blattstreu der Monokulturen nicht keimen.
Eine sehr gute und waldschonende Möglichkeit das Aufkeimen der Jungpflanzen gezielt zu verbessern, ist der Einsatz von Arbeitspferden mit einem speziellen leichten Grubber, der diesen Auflagehumus aufwirft und damit den Mineralboden freilegt. Gleichzeitig werden durch eine besondere Konstruktion die Baumwurzeln und bereits vorhandene Jungpflanzen geschont.
Das gemeinsame Projekt von VVB und Landes-verband Saar-WaldSchutze.V. will einen Beitrag leisten, um in artenarmen Wäldern mit gestörten Oberböden eine artenreiche Naturverjüngung durch den Einsatz eines Pferdegrubbers zu fördern.
Studie über Biodiversitätsverlust
totholzgebundener Waldarten
Die Hitzeschäden am Saar-Wald, die im Jahr 2018 landesweit eintraten, führten in der Folge zu Kahlschlägen, insbesondere in Fichtenwäldern in bislang unbekanntem Ausmaß. Im Saar-Wald existieren nun die größten Kahlschläge im Saarland seit der Nachkriegszeit und die Naturnahe Waldbewirtschaftung existiert nur noch als hohle Worthülse.
Die Entnahme der Biomasse (Bäume und Baumkronen), meist mit Einsatz überschwerer Forstmaschinen, hinterlassen nicht nur erhebliche Ökosystemschäden, es ist auch davon auszugehen, dass durch die Entnahme der Biomasse ein potenzieller Lebensraum totholzbewohnender Arten verloren geht.
In Nationalparken wird die vielfältige Bedeutung von abgestorbenen und sich zersetzenden Bäumen untersucht, im Saar-Wald nicht. Aber wie will man den Begriff „Naturnahe Waldwirtschaft“ mit Leben füllen, wenn man sich der Kenntnis über waldökologische Zusammenhänge verweigert?
Der Landesverband Saar-WaldSchutz e.V. hat deshalb eine wissenschaftliche Studie (die erste im Saarland) in Auftrag gegeben, die das Potenzial abgestorbener Bäume, die im Wald belassen werden, untersucht und Empfehlungen an die Praxis geben wird. In der Studie werden Insekten und Pilzarten in unterschiedlichen Zersetzungsstufen der Bäume erfasst.









